Red-Gemeinschaft

Webseite des Teams Bär/Schlede

2016: Resümee (und ein rant ;-))

Wir haben es geschafft: Wir, die Redaktionsgemeinschaft Bär/Schlede (also Thomas und ich) haben das siebte Jahr unserer Zusammenarbeit hinter uns gebracht. Wie schon 2015 und in den Jahren zuvor, war es gerade wieder diese, unsere Zusammenarbeit, die viel Spaß gemacht und uns geholfen hat, mit dem Stress fertig zu werden So freuen wir uns auch darauf, die Arbeit der Redaktionsgemeinschaft im Jahr 2017 hoffentlich (hoffentlich genauso erfolgreich) fortzusetzen.

(„Weihnachtssaurier“ in Bremerhaven, 2013. Foto: fms)

Wir haben nun auch wieder zusammengefasst, was wir so geschrieben haben im Jahr 2016 und was davon in den oftmals und immer wieder tot-gesagten Print-Medien hier in deutschen Landen veröffentlicht wurde. Gerundet kommen wir dabei in diesem Jahr auf 186 Seiten, was nur minimal weniger ist als die Seitenzahl, die wir im Vorjahr verbrochen haben – da waren es gerundet 189 Seiten. Wer sehen will, was wir geschrieben haben, der findet hier wieder eine schöne Übersicht unserer Artikel in den Print-Medien. Also alles beim Alten?

Das ist leider nicht ganz so gewesen: 2016 hat sich die Situation für uns Freelancer weiter verschlechtert. Für uns bedeutete das, dass viel mehr Arbeit nötig war, um auch nur ungefähr auf das gleiche Ergebnis zu kommen wie im letzten Jahr. Zwar sind immer noch (und immer wieder) Aussagen wie Content is king!“ an der Tagesordnung – aber leider mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass häufig gerade in der Online-Welt der Gedanke vorherrscht, dass die „Schreiberlinge“ doch froh sein sollen, dass sie veröffentlichen dürfen. (Seiten wie die Huffingtonpost.de stellen hier die unrühmliche Speerspitze dar, sind aber beileibe nicht allein – werben doch Seiten wie Xing und Linkedin derweil auch darum, dass die Nutzer Content umsonst liefen sollen).

Umso glücklicher sind wir, dass es noch einige Redaktionen gibt, die unsere Inhalte zu schätzen wissen und uns im Jahr 2016 mit Aufträgen versorgt haben. Der Dank geht da besonders an die Kollegen in den Redaktionen, die verzweifelt versuchen mit immer geringeren Budgets, Aufträge zu vergeben. Sind doch die „oberen Etagen“ leider allzu häufig Meinung, dass Inhalte im Internet umsonst zu sein haben. Nur die eigenen Leser sollen doch bitte zahlen…

Genug gejammert :-): Wir werden auch 2017 weiterkämpfen für „gute, schöne, wahre Artikel“ und hoffen natürlich  darauf, ebenso viele tolle Gespräche, Web-Konferenzen und „echte Meetings“ mit vielen von euch zu haben wie in den letzten Jahren. Nächste Gelegenheit: CeBIt 2017 (Hotel und Zugfahrt sind schon gebucht).

Micha

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Nachtrag zu 2015: Redaktionsgemeinschaft „on tour“

Auch 2015 haben wir es — gegen alle Widerstände wie viel Arbeit, keine Lust und auch sonst — geschafft, einige Termine gemeinsam wahrzunehmen.
Einer davon war die it-sa in Nürnberg — eine der schönsten und besten IT-Messen, die man unserer Meinung nach in Deutschland besuchen kann (und das nicht nur, weil sie für uns so günstig liegt :-)).

Viele Termine auf der it-sa....

Viele Termine auf der it-sa….

..bei denen uns einige interessante Techniken vorgeführt wurden.

..bei denen uns einige interessante Techniken vorgeführt wurden.

 

Und somit ist hier auch der Beweis erbracht, dass wir uns nicht nur in unseren Kemenaten in Günzburg und Pfaffenhofen verkriechen und „nerdish“ unser Computer bearbeiten, sondern auch immer wieder „Live“ zu erleben sind. Das nächste Mal bestimmt auf auf der CeBIT 2016 in Hannover.

Micha

 

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In eigener Sache: Print isn’t dead….

..It just smells funny — wie man wohl in Abwandlung eines Spruchs von Frank Zappa sagen könnte, Thomas und ich haben (wieder jedes Jahr) wieder einmal unsere Arbeit des vergangen Jahres zusammengefasst und dabei auch ein bisschen Statistik betrieben. Gerundet kommen wir auf insgesamt 189 Heftseiten, die wir im Jahr 2015 zusammen „verbrochen“ haben :-).

(Bild: fms)

(Bild: fms)

Für ein totes Medium doch recht ordentlich — finden wir. Wir haben dazu mal was vorbereitet 😉 und stellen für alle Mitmenschen, die es interessiert, hier eine Tabelle bereit, in der wir alle diese Artikel aufgelistet haben. Zusammen mit der dem Medium und der Ausgabe, in der sie erschienen sind: Print-Artikel der Redaktionsgemeinschaft 2015

An dieser Stelle möchten wir ganz besonders bei den Kollegen Redakteuren in den Verlagen danken, die uns mit den entsprechenden Aufträgen bedacht haben: Hat uns viel Spaß gemacht und wird uns hoffentlich allen zusammen auch im verflixten siebten Jahr der Redaktionsgemeinschaft (aka 2016) auch weiterhin Spaß machen – bei allem Stress.

Micha

 

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Testumgebung schnell vorbereiten

Wer häufiger Software im Windows-Umfeld testet, kennt Contoso. Die vollgepackte und sehr gut vorkonfigurierte virtuelle Maschine (oder auch im Plural „Maschinen“) zur Testumgebung von Microsoft. Wir haben oft für Tests die „alte 2008er“ Contoso-VM genutzt. Für unsere Zwecke war der „Füllungsgrad“ jedoch etwas zu hoch: Wir wollten Active Directory 2012R2 und Exchange 2013 – und das ohne unnötigen Ballast und vordefinierte Konten.

Anstelle die benötigten Komponenten zusammenzusuchen und einzeln zu installieren, unterstützt ein einfacher Assistent bei der Einrichtung. Die Installation beginnt in einer virtuellen Maschine bei null – es gibt keine „geheimen Zutaten“ ;-). Sie können die Passwörter jederzeit ändern – beziehungsweise Sie müssen es sogar.

Die EXADBOX2014 kommt im OVF/OVA-Format. Mit gerade einmal 14 GByte Festplattenspeicherplatzbedarf, 6 GByte RAM auf dem Host und 2 CPU-Kernen in der EM64T/x64-Ausprägung liegen die Systemanforderungen ziemlich weit unten. Nach dem Import der virtuellen Maschine in die Hypervisor-Lösung beginnt der 180-Tage-Lebenszyklus der Trial-Version von Windows mit dem Doppelklick auf ein Icon mit dem Namen „Installation von AD und Exchange in mehreren Schritten“. Namen für die neu aufzubauende Domäne eingeben und der Installationsbeschreibung folgen. Rund 60 Minuten und gefühlte 10 Neustarts später haben Sie Ihr frisch aufgesetztes AD mit Exchange-Server.

 

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Von einem, der auszog, Informationen zu bekommen

Der Auftrag bestand (unter anderem) darin, zu eruieren, wie weit bei deutschen Provider die Umstellung auf IPv6 vorangeschritten ist. Nichts einfacher als das (dachte ich in meiner üblichen Unbekümmertheit), vier knackige Fragen zusammenstellen, Pressestellen von den Providern heraussuchen, zu denen wir – die Redaktionsgemeinschaft — noch keinen persönlichen Kontakt haben, E-Mail hinschicken und wieder eine erfolgreiche Recherche durchgeführt….

Ich „stolperte“ aber wieder mal über das, was ich die „digitale Wirklichkeit in Deutschland“ (vulgo: Neuland) nenne: So gibt es doch durchaus Internet-Provider, die auf ihrer Web-Seite keinen Ansprechpartner für die Presse haben, Eine Suche in der Pressebox nach der letzten Pressemeldung des Providers und ja, da ist eine E-Mail-Adresse. Komisch, sollte so etwas nicht auf der Web-Seite eines professionellen Anbieters zu finden sein?

Aber auch bei den Providern, die eine Pressestelle (teilweise mit Bildern der Menschen dort — allerdings ohne deren E-Mail-Adressen, nur mit  einer globalen presse@-Adresse) lokalisierbar auf ihrer Web-Seite haben, befleißigen sich fast die Hälfte eines Kommunikationsstils, für den ich ebenfalls einen Namen gefunden habe: „Black Hole Communication(BHC): Die E-Mail „bounced“ zwar nicht, so dass wohl ein Konto hinter der Adresse steckt — aber eine Antwort bekommen wir auch nicht, Nicht einmal eine kurze Bestätigung, dass die Mail angekommen ist.

Nun sind wir zwei (Bär/Schlede) sicher nicht der Spiegel oder Wirtschaftswoche, aber gerade diese Recherche haben für einen größeren Verlag aus  dem IT-Umfeld (was natürlich auch in der Mail stand) durchgeführt. Wobei das IMHO nicht die Hauptursache für dieses BHC-Verhalten ist. So bietet eine andere IT-Firma bietet auf Ihrer Web-Seite großartig an, dass man doch bitte einen Termin auf der it-sa mit ihnen ausmachen könne — auch dort wieder der BHC-Effekt (wir werden diese Firma definitiv NICHT besuchen).

Nach wie vor ist es leider so, dass der Endkunde (oder in diesem Fall Schreiberling), der sich gerade an eine größere Firma in Deutschland per E-Mail wendet, häufig keine, nur eine automatische („Wir nehmen ihr Anliegen ernst“) oder eine sehr, sehr verspätete Antwort bekommt.

Und da reden die Marketingstrategen von Social Media für die Kundenkommunikation? Ich gebe allen nach wie vor den Rat (und halte es selbst dann auch so), bei deutschen Firmen im Zweifelsfall anzurufen — wenn Sie dann den „First Level“-Kontakt oder das automatische Kundenabwehrsystem („Drücken Sie die „1“, wenn Sie absolut keine Lust mehr auf unsere Firma haben“) überwunden haben, können Sie zumeist direkt mit einem Menschen reden und vielleicht an die gewünschten Informationen kommen.

Es ist leider Tatsache: All das Gerede vom „Digital Lifestyle“ und so weiter scheitert allzu häufig an der bundesdeutschen Firmenwirklichkeit. Von Behörden rede ich schon gar nicht mehr… Oder bin ich einfach nur schrecklich altmodisch, wenn ich auf eine höfliche Anfrage/Bitte wenigstens eine Antwort erwarte? Auch bei großen IT-Firmen?? Auch über das Internet — sogar per E-Mail??

Ich weiß, ich weiß tl;dr, trotzdem wundere ich mich…

Micha

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Categories: Black Hole Communication (BHC), MichasMeinung (MM)

Wo wir sind

Endlich haben wir es mal wieder geschafft — am 06.Oktober sind Thomas und ich dann endlich mal wieder
gemeinsam unterwegs: Wir werden einen Tag auf der it-sa in Nürnberg sein. Termine haben wir schon genug :-), es wird uns bestimmt nicht langweilig.

Also, vielleicht sieht man sich ja in Nürnberg, diesen Oktober!!

Micha

Categories: Infos zur Red-Gemeinschaft, Wo wir sind/Veranstaltungen

Das ewige Spiel…..

Wir versuchen es weiter: Diese Seite (wie sollte es auch anders sein :-)) ist in Überarbeitung.
Zudem denken wir (mal wieder) darüber nach, was wir noch 😉 alles mit dieser Seite machen
können.

 

Wir machen das — ehrlich :-).

Thomas & Micha

Categories: Infos zur Red-Gemeinschaft